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3.2. Beobachtungsbereich:
Bis November 1997 traten an den Sprühdüsen in einem Backofen einer Bäckerei in Himberg stets Kalkkrusten auf, welche wöchentlich mit Hilfe einer heißen konzentrierten Zitronensäurelösung abgelöst werden mußten. Dann wurde eine elektromagnetische Wasserbehandlungsanlage (Type Kalk Max IT1) eingebaut. Die Sprühdüsen wurden nach 14 Tagen unsererseits wieder in Augenschein genommen und festgestellt, daß sie metallisch blank sind. Eine chemische Ablösung der Verkrustung war nun nicht mehr erforderlich, denn die Sprühdüsen waren ununterbrochen betriebsbereit. Zur Verifizierung des Effekts ersuchten wir den (sehr widerstrebenden) Bäcker die Wasserbehandlungseinheit kurzzeitig wieder auszuschalten. Nach einer Woche sah man noch keine neue Kruste, aber nach zwei Wochen war eine solche schon wieder erkennbar. Nach Wiederinbetriebnahme des Kalk Max IT1 verschwand dieser wieder von selbst innerhalb von 2 Tagen, und trat seither nicht wieder auf.

Die Betriebsparameter und die Zusammensetzung des Wassers (22° dH lt. Analysen des Wasserwerks) blieben bei den gesamten Anlagenüberprüfungen unverändert. Die Anlage ist in einem Zeitraum von 3 Monaten ständig kontrolliert worden. Es hat sich keine neuerliche Verkrustung an den Düsen gebildet. Die Anlage wird weiterhin, mindestens 9 Monate lang kontrolliert, und jede etwaige Veränderung aufgezeichnet.

4. Objekt Heißwasserbad

4.1. Aufgabenstellung:
Ist durch eine elektromagnetischew Behandlung des Zulaufwassers eine Veränderung der Kesselsteinbildung im Inneren eines Wasserbades (dient zur Erzeugung von Wasserdampf im Chemielabor des TGM) zu beobachten?

4.2. Beobachtungsbereich:
Die Wasserleitung, aus welcher Frischwasser kontinuierlich in das ca. 30 Stunden wöchentlich im Labor in Betrieb stehende Laborwasserbad zudosiert wird, wurde mit einem elektromagnetischen Behandlungsgerät Type Kalk Max IT1 versehen. Aufgrund des bisherigen mehrjährigen Betriebs war eine ziemlich einheitliche, etwa 1 mm dicke Inkrustierung auf dem Heizstab und den Wandungen vorhanden. Im Laufe der bisher über 10 Wochen durchgeführten Beobachtungen ergab sich eine beobachtbare Veränderung im Wassereintrittsbereich, wo ein ständiger Wasseraustausch stattfindet, sodaß dieser Bereich für die Beobachtung maßgebend ist. In einem parallel dazu ohne Wasserbehandlungsanlage betriebenen Wasserbad findet die Kesselsteinbildung nach wie vor auch im Wassereintrittsbereich statt.

4.3. Ergebnis:
Durch die Installation einer elektromagnetischen Wasserbehandlunganlage Type Kalk Max IT1 trat eine beobachtbare Veränderung hinsichtlich der Verkrustung im Wassereintrittsbereich auf. Alte Krusten haben sich dort aufgelöst, neue haben sich bisher nicht gebildet.
 

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