| | Sehr geehrter Herr Kleefisch,
bezugnehmend auf unser Telefonat am 18.12.96 möchte ich Ihnen eine Beschreibung unseres Testeinsatzes von Ihrem elektronischen Wasserbehandler Vulcan 5000 zusenden.
Das System Vulcan 5000 * wurde bei uns Ende März 96 in den vom normalen Leitungsnetz gespeisten Kühlwasserzufluß eines Krypton-Gasionen-Lasers lnnova 90°C der Firma Coherent GmbH eingebaut, um Kalkablagerungen auf der Keramikummantelung der Laserröhre (siehe Bild, Anlage) zu verringern oder gar zu vermeiden. In den letzten Jahren hatten wir ständig Schwierigkeiten mit nicht mehr betriebsfähigen und daher auszutauschenden Laserröhren aufgrund starker Kalkablagerungen auf der Röhrenkeramik, an der das Kühlwasser mit einer Durchflußmenge von ca. 9 limin und einem Druck von ca. 2,5 bar vorbeiströmt und dabei auf 60° C bis 70° C je nach Gasentladungsstrom (Röhrenstrom) von 30 A bis 40 A erwärmt wird.
Das System Vulcan 5000 ist eine kostengünstige Alternative zu teuren Wärmetauschern, d.h. geschlossenen Kühiwasserkreisläufen mit aufbereitetem Wasser. Der Preis für solche Wärmetauscher liegt in der Größenordnung von 10.000,- DM. Das Gerät Vulcan 5000 wird testweise seit Ende März 96 zur Kühlwasserbehandlung unseres Gaslasers angewandt. Am 12.12.96 fand durch die Firma Coherent GmbH eine Inspektion der Laserröhre auf Kalkabla- gerungen an der Keramikoberfläche statt. Es war keine Spur einer Kalkablagerung festzustellen, also insgesamt ein positives lnspektionsergebnis (siehe Servicebericht der Firma Coherent GmbH, Anlage).
Der Laser war in dem Testzeitraum ca. 200 Stunden bei mittlerem bis maximalem Laserröhrenstrom in Betrieb, die Einschaltphasen lagen zwischen vier und acht Stunden. Diese Betriebszeiten und Leistungsanfordewngen entsprechen dem normalen Einsatz des Lasers bei unseren Fluoreszenz-Mikroskopie-Experimenten. Bei den früheren Laserröhren, die ohne Kühlwasserbehandlung betrieben wurden, waren mit ähnlichen Betriebsdaten erhebliche Kalkablagerungen vorhanden.
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